In Donaueschingen stand für den Athletikclub Konstanz der letzte Wettkampf des Jahres an.

Im ersten Heberblock begann der Wettkampf im Reißen nur schleppend für das Team vom See. Sowohl Katja Herth als auch Augustin Mothes und Christian Burth blieben hinter ihren in den letzten Wettkämpfen gezeigten Leistungen zurück.

Im zweiten Block begann Cosima Cornelius stark und konnte mit gültigen 50 Kg direkt eine Marke setzen. Sara Nagi stieg mit 51 Kg ein, welche sie mit Leichtigkeit zur Hochstrecke brachte. Mit Ihrer Freude darüber war sie jedoch schneller als der Kampfrichter und ließ die Hantel fallen, bevor das Signal zum Ablassen gegeben wurde. Somit war dieser Versuch ungültig.

Durch dieses Missgeschick verunsichert, gelangen Sara leider auch ihre beiden nächsten Versuche nicht. Somit blieb sie im Reißen ohne Wertung. Cosima hingegen erhöhte im zweiten Anlauf auf 54Kg und steuerte ganze 32,5 Relativpunkte zum Reißergebnis bei. Die Donaueschinger hatten allerdings clever gesteigert und entschieden das Reißen denkbar knapp mit 37,2 zu 36,5 Relativpunkten für sich.

Auch im Stoßen konnte Katja Herth nicht an frühere Leistungen anknüpfen. Ihr Startversuch mit 48 Kg war zugleich ihr Endergebnis. Augustin Mothes hingegen kam stark zurück und überzeugte mit drei gültigen Versuchen, die mit 72 KG endeten. Dadurch stellte er mit 30 Relativpunkten eine neue persönliche Bestleistung auf. Auch bei Christian Burth gab es einen neuen Rekord im Stoßen: Er konnte sich von 81 auf 82 Kg steigern.

In der zweiten Gruppe begann Cosima Cornelius wieder gewohnt stark. Im dritten Versuch wagte sie sich an 69Kg, was ebenfalls eine neue Bestleistung bedeuten hätte. Dies misslang leider knapp und so wurden für sie 66Kg notiert. Sehr erfreulich war, dass Sara Nagi nach ihrem Missgeschick im Reißen wieder gut in den Wettkampf zurück fand. Sie kämpfte sich hoch bis auf 72Kg. Mit deutlich sichtbarer Anstrengung brachte sie dieses Gewicht zur Hochstrecke und erarbeitete sich mit diesem persönlichen Rekord doch noch einen erfreulichen Abschluss des Abends.

Der Punkt im Stoßen ging mit 157,8 zu 132 Relativpunkten an Donaueschingen, die somit auch mit 195,0 zu 168,5 den Gesamtsieg errungen.

Der Wettkampf zeigte einmal mehr, dass die weitgehend unerfahrene Konstanzer Mannschaft auf einem guten Weg ist. Selbst mit nur fünf Hebern war das Team ein ebenbürtiger Gegner und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein bis auch der erste Sieg auf Konstanzer Seite zu verbuchen ist.

 

 Autorin: Katja Herth